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Für Entscheider, die neue Möglichkeiten suchen.

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Sozialassistenz und Stadt Düsseldorf beschließen ein Diagnostik-Projekt

Die Stadt Düsseldorf hat mit der Sozialassistenz eine fachpsychologische Eingangs- und Akutdiagnostik im Rahmen einer Entgeltvereinbarung zur Reduzierung von problematischen Fallverläufen und Fremdunterbringung unterzeichnet. Diese ist bundesweit übertragbar.

Stopping the domino effect concept with a business solution and

40% der genehmigten ambulanten Hilfen werden jährlich unplanmäßig beendet

53% der genehmigten Leistungen in den stationären Hilfen wurden im Jahr 2012 unplanmäßig beendet. Hierbei handelt es sich um Hilfen, die abweichend vom Hilfeplan beendet wurden.

(Statistik des Landes NRW 2012; Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik (AKJStat 2014)

Familie spielt zusammen mit Bausteinen

57% der Kinder, die in Pflegefamilien leben, kommen aus der Bezugsgruppe der Alleinerziehenden

60% der Familien, die im Jahr 2012 Hilfen zur Erziehung in Anspruch genommen haben, bestreiten ihren Lebensunterhalt von Transferleistungen.

(Statistik des Landes NRW 2012; Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik (AKJStat 2014)

Woman with mental disorder

Innerhalb von 5 Jahren sind die Eingliederungshilfen für junge Menschen mit seelischer Behinderung um 47% gestiegen

Das gesamte Ausgabenvolumen für Hilfen zur Erziehung beläuft sich im Jahr 2012 auf etwa 7,4 Mrd. EUR. Im Jahre 2002 waren es noch knapp 5,3 Mrd. EUR. Mehr als jeder zweite Euro wird für Heime ausgegeben (52%).

(Statistik des Landes NRW 2012; Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik (AKJStat 2014)

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Wie können wir umgestalten, was wir wissen?

Ist ein Lebensraum nicht in der Lage, nachhaltig zu sein, so muss die Umkehrung möglich sein. Deshalb arbeitet die Sozialassistenz mit neuen Konzepten und Vorgehensweisen für den Aufbau einer besseren Welt für Familien.

(In Anlehnung an Bruno Bettelheim)

Chancen erkennen. Innovationen nutzen.

Die gesamte Familienhilfe steht vor einem Umbruch. Wer nicht Schlusslicht sein möchte, löst sich frühzeitig von alten Handlungsmodellen und orientiert sich an aktuellen wissenschaftlichen Studien sowie Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts.

Unternehmergeist  und partnerschaftliche Zusammenarbeit  sind für die Sozialassistenz die wichtigsten Motoren für Innovation und Qualität. Ob bei der Erstellung einer fachpsychologischen Ersteinschätzung, der Durchführung einer Moderation oder Erarbeitung von zukunftsweisenden Empfehlungen: Mit höchsten Ansprüchen an der Durchführung von psychologischen und pädagogischen Aufträgen setzen wir unsere tägliche Dienstleistung um.

Durch die strategische Vernetzung mit Partnern aus den Fachgebieten: Medizin, Psychologie, Therapie und Rechtswissenschaft ergeben sich Synergieeffekte, die bei mehr als hunderten Aufträgen in Deutschland eine entscheidende Rolle gespielt haben.

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Wir sind Sozialassistenz

Als sozialer Dienstleister bieten wir eine vertrauensvolle Zusammenarbeit für zukunftsorientierte Behörden, Fachgerichte sowie proaktiven Kunden aus anderen Bereichen. Unser gemeinsames Ziel ist die Umsetzung von visionären Entscheidungen im Sinne des Kindeswohls und regionaler Identität.

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Wir liefern soziale Dienstleistungen

Von der fachpsychologischen Eingangsdiagnostik und der Moderation bis zur Weiterentwicklung sozialer Dienstleistungen für heute und morgen: Wir unterstützen Behörden und Fachgerichte dabei, individuelle Anforderungen in der Familienarbeit passgenauer und wirksamer zu gestalten. Dies tun wir kompetent, qualitativ und wirtschaftlich.

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Wir denken Familienhilfe neu

Wie sieht die Welt für Familien morgen aus? Wir können es nicht ganz genau voraussagen. Aber wir tun alles, um darauf eine optimale Antwort zu haben. Dies tun wir mit Mut und Kreativität, damit zukunftsweisende Projekte entschlossen verfolgt werden. Und mit Leidenschaft für unsere Auftraggeber und Leistungsberechtigten.

Ihre Vorteile mit der Sozialassistenz

Nur bei uns! Neue und zukünftige Angebote der Familienhilfe.

Fachpsychologische Diagnostik

Zeitnah bieten wir Familien eine fachpsychologische Eingangsdiagnostik mit der Vorgabe von Arbeits- und Beratungshypothesen für die Problemklärung und Zukunftsplanung.

Im ersten Schritt erfolgt eine psychologische Erstdiagnostik oder eine Begutachtung mit systemischer Betrachtungsweise. Anschließend wird durch die unterschiedlichen Fachexperten die Entwicklung eines therapeutischen und pädagogischen Beratungs- und Handlungskonzeptes erarbeitet. Die Klärung und Abstimmung der individuellen Vorgehensweisen sowie Lösungsschritte erfolgt mit allen Beteiligen. Auf Wunsch kann auch eine wissenschaftliche Stellungnahme erstellt sowie eine Exploration im eigenen Haushalt durchgeführt werden.

Indikation können sein:
Seelische und psychische Krankheitsbilder, Verhaltensauffälligkeiten, Schulverweigerung, Suchtproblematik, Eltern-Kind-Problematik, Kriminalität, Autismus, Eingliederungshilfen, Vermeidung von Fremdunterbringung, Rückführung des Kindes sowie Einschätzung des Kindeswohls. Die Leitung der fachpsychologischen Eingangsdiagnostik liegt in den Händen von Herrn Prof. Dr. Friedhelm Meier.

Eine Entgeltvereinbarung mit der Stadt Düsseldorf liegt vor.

Zukunftsprojekt Weekendhouse

Bekannt sind wir durch unser Zukunftsprojekt „Weekendhouse“, dass beim Wettbewerb „startsozial“ als innovativ bewertet wurde. Für diesen Wettbewerb wurde die Schirmherrschaft von der Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel übernommen.

Das Weekendhouse versteht sich als eine stationäre Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe und ermöglicht eine zeitgemäße Kurzzeitbetreuung am Wochenende und in den Ferien.

Die Idee des Weekendhouse besteht darin, dass es entlastende Maßnahmen für Familien bietet und Krisensituationen im Rahmen des Kinderschutzes präventiv entschärfen hilft. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass eine schmerzhafte Trennung durch Heimerziehung / Pflegefamilie vermieden sowie Rückführungen in die Herkunftsfamilie verbessert werden können.

Mit dem Weekendhouse kann eine zunehmende Kostensteigerungsrate von jährlich 10 Prozent im Sozialhaushalt der Jugendhilfe gebremst werden (vgl. Bundesamt für Statistik in Wiesbaden, 2011).

Alle weiteren Infos erhalten Sie über unser Kontaktcenter Düsseldorf (0211 – 52 39 14 45)

Proaktive Konzepte

Mit unseren „Proaktiven Konzepten“ finden Hilfesuchende kreative Lösungen, Initiativen oder Visionen für sich und ihr Leben. Diese positiven und kreativen Verhaltensweisen beruhen auf der Erkenntnis, dass das Leben viele Möglichkeiten bereithält, um durch Selbstbestimmtheit seinem Leben Sinn zu verleihen.

In unseren proaktiven Prozessen wird kontinuierlich nach einer Veränderung bei sich und seiner Umwelt gestrebt. Dazu gehört beispielhaft die ständige Verbesserung von Handlungstechniken, Verhaltensweisen und Umweltressourcen.

Im Kern unserer „Proaktiven Konzepten“ geht es um eine optimistische Erwartung bezüglich der eigenen Ressourcen in Verbindung mit der Verantwortung etwas für sich und seine Familie nachhaltig bewirken zu wollen.

Maßnahmen vor Beginn und im Verlauf einer Entscheidungsfindung

Fachpsychologische Eingangs- und Akutdiagnostik

Wir bieten eine fachpsychologische Eingangs- und Akutdiagnostik zu Beginn und im Verlauf einer Entscheidungsfindung oder Hilfeleistung für Fachgerichte und Behörden. Sie dient der umfassenden psychosozialen und psychosomatischen Situationsbeschreibung der beteiligten Erwachsenen, Sorgeberechtigten und Kinder als unerlässliche Entscheidungs- und Steuerungsmaßnahme. Dieser Bewertungs- und Empfehlungshorizont findet häufig erst viel zu spät im Sachverständigengutachten vor Gericht statt. Insbesondere zu Klärung einer dauerhaften Fremdunterbringung sollte diese zwingend eingesetzt werden. Hierfür liegt uns eine Entgeltvereinbarung mit der Stadt Düsseldorf vor, die auch für andere öffentliche Träger verbindlich eingesetzt werden kann.

Exploration mit Hausbesuchen

Bei einer besonderen Problematik bieten wir explorative Gespräche mit Hausbesuchen sowie zusätzliche Interaktionsbeobachtungen im Lebensumfeld der Familien an. Hierbei kann es sich beispielhaft um die Feststellung leiblicher, seelischer, geistiger Kindeswohlgefährdung sowie um die Feststellung des Interaktionsverhaltens im Familiensystem handeln.

Fachpsychologische Moderation

Mit der fachpsychologischen Moderation verfolgen wir die ganzheitliche Klärung von Auffälligkeiten, Streitigkeiten und Konflikten innerhalb eines Familiensystems vor oder während einer möglichen familiengerichtlichen Auseinandersetzung.

Dieser Bewertungs- und Empfehlungshorizont kann nicht von sozialpädagogischen Methoden geleistet werden, da hierfür ein speziell fachübergreifendes Wissen aus den Disziplinen Pädagogik, Psychologie, Medizin und Begutachtung notwendig ist.

Letztendlich  geht es um die Findung  von wissenschaftlich fundierten Aussagen und Empfehlungen, um eine Kindeswohlgefährdung oder eine kostenintensive Fremdunterbringung zu vermeiden bzw. zu beenden.

Wissenschaftliche Stellungsnahme

Bereits innerhalb von 2 bis 4 Wochen erstellen wir im Rahmen unserer Eingangs- und Akutdiagnostik ein adäquates Hilfekonzept und geben eine wissenschaftliche Stellungnahme sowie praktische Empfehlungen für zukünftige Entscheidungen. Dies tun wir auch nach einer fachpsychologischen Moderation.

Einholung einer 2. Meinung

Die Findung einer fundierten und neutralen Stellungnahme wird immer komplexer. Für Entscheider kann dies bei wichtigen Entscheidungen zu Unsicherheiten führen – mit dem Wunsch nach einer zweiten Meinung. Unsere Spezialisten haben jahrelange Erfahrungen mit unterschiedlichen Auffälligkeiten im Kindes- und Jugendalter, mit Trennungssituationen, Kindeswohlgefährdungen, Inobhutnahmen  und Begutachtungen. Ihre Einzelfallsituation beraten wir interdisziplinär. Darüber hinaus verfügen wir über ein anerkanntes Spezialisten-Netzwerk, das uns bei sehr spezifischen Fragestellungen zur Seite steht.

Entwicklung nachhaltiger Konzepte

Nach unserer psychosozialen Erstdiagnostik mit systemischer Betrachtungsweise erfolgt durch die beteiligten Fachkräfte die Entwicklung eines psychologischen und pädagogischen Beratungs- und Handlungskonzeptes. Die Klärung und Abstimmung der individuellen Vorgehensweisen sowie Lösungsempfehlungen erfolgen im Anschluss. An den Sitzungen können Eltern, junge Menschen, Vertrauenspersonen und Fallmanager der Jugendbehörde teilnehmen.

Verfahrensbeistand

Als urkundlich benannter Verfahrensbeistand vertreten wir im Familiengerichtsverfahren die Interessen junger Menschen und tragen aufgrund unseres pädagogisch-psychologischen Fachwissens zur richterlichen Entscheidungsfindung bei. Den Kindeswillen genau herauszuarbeiten und fachlich im Familiengericht zu vertreten, ist das Ziel unserer Arbeit. Dies tun wir auch unter Einbeziehung von aktuellen internationalen wissenschaftlichen Studien. Beispielhaft möchten wir hier auf die Studie von Frau Prof. Dr. Gresse (Universität München): „Macht Kontaktabbruch zu den leiblichen Eltern Kinder krank?“ hinweisen.

Maßnahmen zur Vermeidung von Inobhutnahmen und krisenhaften Lebensverläufen

Soforthilfe und Krisenintervention

Die Sozialassistenz bietet Eltern, junge Menschen und Angehörigen zeitnahe Beratungsleistungen und Hilfestellungen in unterschiedlichen Krisensituationen. Diese können sein: Familienkonflikte, Verhaltensauffälligkeiten, Trennung, Inobhutnahmen, Schulverweigerung, Umgang bis hin zu persönlichen Anliegen. Wir helfen selbst dann, wenn die Ausgangssituation nicht immer günstig erscheint.

Betreuung und Versorgung in Notsituationen

Gemäß § 20 SGB VIII verhindern wir die Entstehung dauerhafter Krisen oder Benachteiligungen durch familiäre Not- und Belastungssituationen. Die Hilfe soll einem Kind in einer familiären Notsituation die belastende Trennung von seinen Eltern ersparen und ihm gleichzeitig sein Zuhause und das Umfeld erhalten. Die Betreuung und Versorgung des Kindes in Notsituationen erfolgt ausschließlich im Haushalt der Eltern und zielt auf ein Betreuungsverhältnis, in dem sowohl das räumliche als auch das soziale Umfeld des Kindes erhalten bleiben. Die Hilfegewährung unterliegt in ihrer Dauer keiner Beschränkung.

Anspruchsvoraussetzung ist, dass der überwiegend betreuende Elternteil aus gesundheitlichen oder anderen zwingenden Gründen ausfällt. Zu den gesundheitlichen Gründen gehören insbesondere auch: Entbindung, psychische Erkrankungen, Suchterkrankungen, unheilbare Erkrankungen, die eine jahrelange Betreuung des Kindes erfordern.

Hilfe in einer dieser Notsituationen soll dem anderen Elternteil nur gewährt werden, wenn nach § 20 Abs. 1 Ziff. 1-3 SGB VIII gleichzeitig drei Voraussetzungen vorliegen: „Der Leistungsberechtigte wegen berufsbedingter Abwesenheit nicht in der Lage ist, die Aufgaben wahrzunehmen“; „die Hilfe erforderlich ist, um das Wohl des Kindes zu gewährleisten“; „Angebote der Förderung des Kindes in Tageseinrichtungen oder in Tagespflege nicht ausreichen“.
(vergl. Beschluss des Landesjugendhilfeausschusses vom 13. Dezember 1999)

Sozialpädagogische Familienhilfe

Unser Angebot der sozialpädagogischen Familienhilfe ist eine Hilfeleistung nach § 31 SGB VIII und unterstützt Familien mit intensiver Betreuung und Begleitung. Hierbei werden die Selbsthilfekräfte der Familie so aktiviert, dass diese die bestehenden Schwierigkeiten und Probleme in Zukunft selber lösen kann. Dabei kommt dem Prinzip der Selbsthilfe, der Mobilisierung von Ressourcen und Schutzfaktoren innerhalb der Familie und im nahen Lebensumfeld besondere Bedeutung zu. Aufgrund der intensiven Zusammenarbeit weisen wir hier auf das Wunsch- und Wahlrecht der Eltern (§5 SGB VIII) hin, da der Erfolg sozialpädagogischer Familienhilfe von einer offenen und vertrauensvollen Zusammenarbeit abhängig ist.

Kernziele können sein: Beratung und konkrete Unterstützung bei allen Erziehungsaufgaben. Bewältigung von Alltagsproblemen und Behördengängen. Lösung von Konflikten innerhalb und außerhalb der Familie. Unterstützung bei Schulversagen einzelner oder mehrerer Kinder. Überforderung der Eltern bei der Kinderbetreuung, Haushaltsführung und Alltagsbewältigung. Hilfestellung bei organischen oder psychischen Erkrankungen, wie Alkohol-, Medikamenten-, und Drogenmißbrauch. Überwindung sozialer Isolation, Armut, ungünstige Wohnsituationen und Verschuldung.

Intensive Sozialpädagogische Einzelfallhilfe

Unsere intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung (INSE) ist eine flexible Form der Jugendhilfe nach § 35 SGB VIII und beinhaltet eine längerfristige und intensive Betreuung junger Menschen in oftmals krisenhaften Lebenssituationen. Hierbei handelt es sich um junge Menschen, die sich von ihrer eigenen Lebenswelt entfernt haben und sich im Drogen-, Prostitution-, Nichtsesshaften- und Straftäter-Milieu aufhalten. In vielen Fällen verbinden wir die INSE auch mit der Eingliederungshilfe seelisch behinderter Menschen nach § 35a SGB VIII, da ihre Intensität und flexiblen Methoden den Erfolg einer eigenverantwortlichen Lebensführung und sozialen Integration erwarten lassen.

Kernziele können sein: Stärkung der Eigenverantwortung und Aufbau von Stärken/Ressourcen. Hilfestellung im Umgang mit Behörden und finanziellen Mitteln. Unterstützung bei der Bewältigung persönlicher Probleme und schwierigen Lebenssituationen. Versorgung durch medizinische und fachpsychologische Einrichtungen. Beratung und Vermittlung einer geeigneten schulischen oder beruflichen Ausbildung/Arbeit. Aufbau neuer Sozialkontakte und Hilfestellung bei der Freizeitgestaltung. Akzeptanz persönlicher Einschränkungen und Handicaps.

Sozialpädagogische Gruppenarbeit

Unser Angebot sozialpädagogischer Gruppenarbeit ist eine Jugendhilfeleistung nach § 29 SGB VIII und richtet sich an junge Menschen mit erheblichen Entwicklungsstörungen, Krankheitsbildern und Verhaltensweisen. Auf der Grundlage eines gruppenpädagogischen Konzeptes wird die Entwicklung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit gefördert. Ziel der sozialpädagogischen Gruppenarbeit ist die (Wieder-) Eingliederung in die Familie, im Klassenverband sowie die Teilhabe am sozialen, schulischen und beruflichen Gesellschaftsleben. Sie umfasst vor allem handlungs- und erlebnisorientierte sowie verbal-themenorientierte Ansätze. Entsprechend dem individuellen Bedürfnis wird die sozialpädagogische Gruppenarbeit durch Angebote unserer Einzelfallhilfe optimal ergänzt.

Kernziele können sein: Reduzierung von Konflikten in Familie, Schule und Lebensumfeld. Vermittlung von emotionalen und sozialen Kompetenzen. Erkennung und Verbesserung eigener Fähigkeiten und Stärken. Verbesserung und Stabilisierung von Verhaltensänderung sowie Kommunikationsregeln. Vorbereitung auf die (erneute) Teilnahme an sozialen Gruppen (Klassenverband, Vereine u.ä.). Entwicklung von neuen Handlungsmöglichkeiten. Akzeptanz und Einhaltung von Grenzen. Erwerb größerer Selbstständigkeit und verbesserte Eigen- und Fremdwahrnehmung.

Eingliederungshilfe / Integrationshilfe

Unsere Eingliederungshilfe ist eine Hilfeleistung nach § 35a SGB VIII und führt aufgrund ihrer Intensität und flexiblen Methoden zu einer verbesserten Teilhabe am sozialen, schulischen und beruflichen Gesellschaftsleben. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der individuellen Förderung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit. Die Behandlung der Krankheit einer seelischen Behinderung durch die Jugendhilfe bedarf vorher der Einholung einer diagnostischen Stellungnahme zur Feststellung leistungserheblicher Sachverhalte. Junge Volljährige, die seelisch behindert oder von einer seelischen Behinderung bedroht sind, können ebenfalls Leistungen der Eingliederungshilfe in Anlehnung an Hilfe für junge Volljährige § 41 SGB VIII erhalten.

Kernziele können sein: Bestmögliche Verselbstständigung und größtmögliche Unabhängigkeit. Gezielte Integrationshilfe in der Schule und am Ausbildungsplatz. Förderung der individuellen und sozialen Fähigkeiten. Sicherung des Verbleibs in der Herkunftsfamilie. Entwicklung neuer Handlungsmöglichkeiten bei Krisenbewältigung und im Umgang mit Frustrationen. Stärkung der Erziehungskompetenz und Verantwortlichkeit der Eltern. Stabilisierung der psychischen Regulation des Erlebens- und Verhaltensmusters.

Sozialpädagogische Lernhilfe

Unsere sozialpädagogische Lernhilfe ist eine Hilfeleistung nach § 27,2 und § 27,3 SGB VIII und hilft individuelle Lernhemmnisse sowie beim Lernen auftretende Verhaltensauffälligkeiten abzubauen. Darüber hinaus fördert sie das Interesse und die Fähigkeit zum selbstständigen Lernen. Sie unterstützt bei der Aufarbeitung von Lerndefiziten und erleichtert die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Die sozialpädagogische Lernhilfe ist kein Nachhilfeunterricht, sondern dient ausschließlich der individuellen-, sozialen-, schulischen Förderung und Entwicklung.

Kernziele können sein: Stärkung des Selbstwertgefühls und Abbau von Lernhemmnissen. Entwicklung und Förderung von Interessen und Fähigkeiten. Umgang mit Versagensängsten, Entwicklung von Frustrationstoleranz, Durchhaltevermögen und Motivation. Kommunikationsfähigkeit, Einhaltung von Regeln des Miteinanders, Konfliktfähigkeit, Alltagsstrukturen. Strukturiertes und eigenständiges Arbeiten, Konzentrationsfähigkeit, Einüben von Lerntechniken, Sprachverständnis. Unterstützung beim Aufwachsen in verschiedenen Kulturen. Stärkung der Elternkompetenz im Hinblick auf Lernentwicklung sowie Stärken/Ressourcen.

Hilfe für junge Volljährige

Unser Angebot der Hilfe für junge Volljährige ist eine Jugendhilfeleistung nach § 41 SGB III und hilft Defizite in der Persönlichkeitsentwicklung auszugleichen. Ziel ist hierbei die Förderung der Persönlichkeit sowie die Übernahme einer eigenverantwortlichen Lebensführung. Die Hilfe für junge Volljährige setzt bei belastenden Entwicklungen, auffälligen Krankheitsbildern und behindernden Lebenslagen an, die nur mit Mittel der Jugendhilfe zu beheben sind. Ist vor Erreichen der Volljährigkeit keine Kinder- und Jugendhilfeleistung anerkannt worden, ist eine Antragstellung nur bis zum 21. Lebensjahr möglich. Die absolute Obergrenze der Hilfe liegt bei 27 Lebensjahren. Als Hilfe für junge Volljährige können alle Hilfen zur Erziehung angewandt werden: Beratung im Sinne der Jugend- und Familienberatung, soziale Gruppenarbeit, sozialpädagogische Einzelbetreuung und Eingliederungshilfe bei seelischer Behinderung.

Kernziele können sein: Begleitung bei der Führung eines eigenständigen Haushalts. Umgang mit Antragstellung, Behördengängen und finanziellen Mitteln. Bewältigung von Konflikten und Teilhabe an einer schulischen oder beruflichen Perspektive. Hilfestellung bei organischen, psychischen und seelischen Erkrankungen. Überwindung von Wohungsnot, Arbeitslosigkeit, Armut und Familienproblemen.

Hilfe für junge Eltern mit Säuglingen und Kleinkindern

Unser Angebot ist eine Jugendhilfeleistung nach § 31 und § 41 SGB V III und unterstützt junge Mütter und junge Väter bei der Wahrnehmung ihrer neuen Elternrolle und der damit verbundenen Erziehungsverantwortung. Bereits während der Schwangerschaft sollen die jungen Eltern entwicklungspsychologische Beratung erfahren, damit sie die neuen Körpersprache des Kindes verstehen.

Zahlen und Fakten

9

Unternehmensjahre

325

Familien seit Gründung

32

Mitarbeiter und externe Berater

13

Jugendbehörden

Lernen Sie uns kennen

Ihre Ansprechpartner:

Dipl. Sozialpädagoge Paul Detlef Künkes
Geschäftsführer, Sozialmanagement
Dipl. Ingenieurin Maike Klapdor
Verwaltungsleitung, Personalmanagement
Dipl. Sozialwissenschaftler Rene Sonnemans
Hilfen zur Erziehung, Beratungsmanagement
Dipl. Sozialarbeiterin Dorothe Nühlen
Familienberatung, Umgangsrecht, Verfahrenshelferin

Unser Beratungsteam:

Prof. Dr. Friedhelm Meier
Psychologe, Psychotherapeut, Gutachter, Dozent
Dr. Klaus Erfmeyer
Familienrecht und Verwaltungsrecht
Dipl. Pädagogin Susanne Kirchner-Gabrisch
Systemische Familientherapeutin, Kinderschutzbeauftragte

Kostenlose Beratung



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